Juneau
Mein Held...

Für jedes Kind gibt es einen Helden, sei es ein Elternteil oder gar eine Zeichentrickfigur aus dem Fernsehen. Was diese Personen tun oder nicht tun, ganz egal was sie können oder nicht können, in den Augen des Kindes sind sie letztendlich das, was sie auch tun oder nicht tun bzw was sie können oder nicht können. Sie wollen so sein wie ihre Vorbilder/ihre Helden. Leider ist nicht jeder ihrer Helden auch ein "wahrer Held", doch sie sehen es nicht, denn sie haben ihre kleine rosa-rote Brille auf und ziehen es nicht mal in Erwägung sie in irgendeiner Weise abzusetzen. Wenn die Kinder vor ihren Freunden angeben wollen, erzählen sie was ihr persönlicher Held doch alles machen kann und wie toll er ist, doch oft können sie noch nicht richtig abwägen was richtig und was falsch ist, was normal und was anders ist. Auch die erschütternste oder peinlichste Szene erzählen sie hemmungslos weiter, weil IHR HELD niemals Fehler macht (oder der Nachwuchs sie einfach nicht erkennt).

Für irgendjemanden da draußen sind auch wir vielleicht Helden. Auch wenn wir manchmal nicht an uns glauben, so müssen wir uns an die Menschen festhalten, die uns Glauben schenken.
Wenn man älter wird, verliert man oft seinen Helden. Nicht, weil man ihn nicht mehr mag, sondern weil man die Dinge anders sieht. Manche suchen sich neue Helden und andere beschließen die Sache abzuschließen und sich ein Ziel zu setzen.

Ich hab im Moment keinen Helden und auch kein Ziel. Das Einzige, das ich besitze, besteht aus einem Traum, indem ich auf die Frage nach meinem Helden und nach meinem Ziel eine exakte sowie genaue Antwort wiedergeben kann. Orientierungslos passt gut, aber euphorisch orientierungslos noch besser. Euphorisch auf das was noch kommt und ein wenig orientierungslos was die Richtung anbelangt.

factsoflife
27.8.11 00:22
 


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